Der Rathenauplatz im Frühling

Im Kölner Südwesten entstand 1880 nach dem Abriss der mittelalterlichen Stadtmauer und der vorgelagerten Wallanlagen die Kölner Neustadt Süd. Geplant war ein Wohnviertel für die gutbürgerliche und gehobenere Bevölkerung mit einem großzügigen 27.700 m² großen, rechteckigen Platz in der Mitte, umgeben von einer Allee mit Platanen, in dessen Zentrum eine mit Sträuchern umrandete Rasenanlage mit hohen Bäumen und zwei Kinderspielplätzen jeweils an den Enden zum Verweilen einladen sollen. Das Wohngebiet zwischen Ringstraßen und der Universität ist als Rathenauviertel bekannt nach dem Platz in seiner Mitte und wegen seiner Nähe zur Universität auch als Kwartier Latäng, in Anspielung auf das Pariser „Quartier Latin“, auch wegen der zahlreichen kleinen freien Theater, Kinos, Szenekneipen und vielfältiger Gastronomie vorzugsweise mit ausländischer Küche.

Der Rathenauplatz im Herzen von Köln liegt direkt an der Roonstrasse. Die Roonstrasse ist die Verbindung zwischen Barbarossaplatz und Moltkestrasse. Das Boulodrom ist ganz leicht mit der Straßenbahn oder mit der Deutschen Bahn zu erreichen. Folgende Endstationen sind vorteilhaft: Dasselstrasse, Barbarossaplatz, Zülpicher Platz oder DB Südbahnhof.

Im Herbst 2000 beschlossen 7 Boulebegeisterte den Verein „Pétanque-Freunde Rathenauplatz“ (PFR) zu gründen. Im Januar 2001 wurde dieser ins Vereinsregister eingetragen und somit auch Mitglied im „Boule und Pétanque Verband Nordrhein-Westfalen“ (BPV NRW) und im „Deutschen Pétanque-Verband“ (DPV).
Seit den nahezu 25 Jahren hat sich der Verein mit z.Z. 52 Mitgliedern in der Gemeinschaft des Rathenauplatz gut eingefügt. Es spielen nahezu täglich Mitglieder auf dem Platz, es finden sonntäglich offene Turniere statt; es findet ein großes Supermêlée im Herbst statt und der Verein ist präsent am Bunte-Liga*spieltreff (in Köln) am 1. Sonntag im Monat.
