
Nun liebe Leute
gebt fein Acht,
ich hab euch etwas
mitgebracht.

Noch steckt
im Förmchen
lauter Sand
Am Sonntag zeigt sich
Bäckershand.


Unser Sandmann
sieht heut rot,
ansonsten ist der Platz
im Lot.

Boule auf dem
Rathenauplatz vor 25 Jahren.
Fotos von Elfi Müller

Und nehm ich einmal
Boule in Sicht,
so brauch ich selbst
die Farbe nicht.




Jetzt schlägt’s 13


Zum Boulen – Leute –
braucht’s nicht viel.
Von daher ist’s ein
Kinderspiel.
Drum höret an
den ‚Children Song‘,
und dann ist Ruhe
im Karton.

Und heute steht in unserer Gunst
Kambiz‘ Töchter Kinderkunst
(gemalt haben das Bild Sofia und Anahita Alizadeh im Alter von 7 und 9 Jahren)

Unser Sandmann
hat’s nicht weit
zum Kambiz-Kiosk,
allzeit bereit.
Du hilfst uns schon
seit langer Zeit,
in freundlicher
Verbundenheit.

🎼…. erhatAn
to – ni – o ge – baut.

derweilen laut,
wer hat die Boulebude
geklaut ?


einst doch froh,
unser geliebter Antonio !


ist Boulespiel ein Muss.
Der Sandmann stimmt ein :
»Boule auf dem Fluss«
(übersetzt)
On Sunday we deliver
»Boule on the river«

Sieben Zwerge?
Das ist schlecht
für ein Triplette regelrecht.
Doch auf einen Zwerg verzichten
kam nicht in Frage,
nicht mitnichten.
Lieber ein achtes
Schneewittchen verpflichten.
Hier erfahren wir’s genau :
Das erste Team mit Quotenfrau.

Mit Sandmann im
Zwergenheim.

Jetzt ist es raus.
So sieht es aus.
Markus-Marias Bild,
Applaus.

Noch ist’s eingesackt.
Am Samstag wird es
ausgepackt.
Was ist hier wohl
rot eingedeckt?
Wer hat sich das nur
ausgeheckt?

In der berühmten Häschenschule
lernen wir heut schreiben : Bule.
Gesagt, getan. Ein Has‘, ein Wort,
den Griffel leg ich nimmer fort.
Doch ach du Schreck,
da fehlt doch was.
Französisch ist ein heikler Spaß.
Herr Lampe macht uns wieder froh.
Er schreibt den Sport korrekt mit o.
Das Wort, es wird geschrieben : Boule.
Hoch, hoch lebe die Häschenschul.

Am Sonntag
sind wir auch dabei,
und für jeden
gibt’s ein Ei.


Malen.
Das ist doch ein Klacks.
Für unser’n Sandmann
und für Max.



Was back ich sackweis da für Schätzchen ?
Ei der daus :
Rathenauplätzchen.



Ein Bouler,
der ist gar nicht feige,
der kommt vorbei
mit seiner Geige.
Ein anderer,
-verzeihn ’se, wenn ich
tratsche –
begleitet ihn auf seiner
Bratsche.


Und so höret im Gedichte
die gesamte
Boulegeschichte.

